Jetzt anmelden und bei mehr als 100 Kursen 10 % sparen!

--

Tage

--

Stunden

--

Minuten

--

Sekunden

Gesundheit durch gute Ernährung fördern

Gesunde Ernährung ist wichtig, nicht nur, um sich vor einer Vielzahl von Krankheiten wie Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu schützen. Auch die Anfälligkeit für psychische Leiden wie Stress kann mitverursacht sein durch ungesunde Ernährung und Essgewohnheiten. Eine ausgewogene Ernährung hingegen stärkt Ihre Abwehrkräfte und macht Sie weniger anfällig für jede Form von psychischer oder physischer Belastung.

Gesunde Ernährung ist wichtig, nicht nur, um sich vor einer Vielzahl von Krankheiten wie Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu schützen. Auch die Anfälligkeit für psychische Leiden wie Stress kann mitverursacht sein durch ungesunde Ernährung und Essgewohnheiten. Eine ausgewogene Ernährung hingegen stärkt Ihre Abwehrkräfte und macht Sie weniger anfällig für jede Form von psychischer oder physischer Belastung.

Physische Probleme durch ungesunde Ernährung

Beim Fernsehabend mit Freunden einige Gläser Bier trinken, dazu ein paar Chips naschen und als Highlight des Abends die fettige Tiefkühlpizza ... Solche Tage, an denen man wider besseres Wissen über die Stränge schlägt, gibt es bei jedem von uns. Wenn Sie allerdings zur Gewohnheit werden und wir uns Tag für Tag von Fertiggerichten und Süßigkeiten ernähren, kann dies schnell zu gesundheitlichen Problemen führen: Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Übergewicht und sogar Krebs.

Zu fettige Lebensmittel und ungesunde Zusatzstoffe sorgen dafür, dass Menschen zunehmen und infolgedessen das Herz mehr Blut in immer weiter entfernte und verästelte Blutbahnen leiten muss. Die Folge sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die bis zu einem Herzinfarkt führen können. Aber auch der Diabetes Typ 2 kann durch Fettablagerungen und den dadurch erhöhten Blutzuckerspiegel im Organismus hervorgerufen werden. Wissenschaftler gehen inzwischen sogar davon aus, dass verschiedene Krebsarten wie Darm- oder Brustkrebs durch eine ungesunde Ernährung begünstigt werden können. Bei gesunder Ernährung ließe sich aktuellen Studien zufolge die Wahrscheinlichkeit, z. B. an Darmkrebs zu erkranken, um rund die Hälfte senken.

Psychische Probleme durch ungesunde Ernährung

Wer schlechte Laune hat oder von einem anstrengenden Arbeitstag nach Hause kommt, greift besonders gern zu einer Tafel Schokolade oder der Tüte mit Gummibärchen, um sich für die geleistete Arbeit oder den Stress zu belohnen. Neuen Untersuchungen der Universität Otago (Neuseeland) zufolge, wäre es allerdings viel sinnvoller, in diesen Situationen auf Obst und Gemüse zurückzugreifen. In einem Experiment mit drei Vergleichsgruppen, die unterschiedlich viel Obst und Gemüse essen sollten, konnten die Forscher bereits nach zwei Wochen einen positiven Effekt aufgrund der gesunden Lebensmittel erkennen: Die Probanden mit gesteigertem Obst- und Gemüsekonsum waren motivierter, vitaler und besserer Stimmung. Im Umkehrschluss ließe dies vermuten, dass Personen, die sich ungesund ernähren, eher zu psychischen Problemen neigen könnten.

Gesundheit fördern durch sinnvolle Ernährung

Eine ausgewogene Ernährung kann vor Krankheit schützen oder dabei unterstützen, deren Auswirkungen gering zu halten. Sie ist praktisch schnell und einfach umzusetzen mithilfe folgender Regeln:

Essen Sie die richtigen Dinge im richtigen Maß!

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung DGE hat Nahrungsmittel in sieben Gruppen eingeteilt, die man bei der täglichen Ernährung in bestimmten Dosierungen berücksichtigen sollte:

  1. Getreide, Getreideprodukte und Kartoffeln,
  2. Gemüse und Salat,
  3. Obst,
  4. Getränke,
  5. Milch und Milchprodukte,
  6. Fleisch, Fisch und Eier sowie
  7. Fette und Öle.

Besonders auf eine ausreichende Menge an Obst und Gemüse sollte man achten: 5 möglichst frische Portionen versorgen den Körper ausreichend mit Vitaminen und Mineralstoffen. Auch frische Säfte sind sehr gut geeignet. Ein kleiner Tipp für die Umsetzung: Legen Sie sich jeden Tag einen Apfel oder ein anderes Stück Obst auf Ihren Schreibtisch. Es wird Sie daran erinnern, regelmäßig in kleinen Portionen Obst und Gemüse zu essen.

Trinken Sie genug!

Auch wenn die Empfehlungen zu den Mengen, die man trinken sollte, zum Teil auseinandergehen: Sie sollten mindestens 1,5 Liter Wasser pro Tag zu sich nehmen – am besten Mineralwasser. Trinken Sie nicht erst dann etwas, wenn Sie schon Durst verspüren, sondern greifen Sie regelmäßig zum Wasserglas. Bei Tee und Kaffee sollten Sie etwas zurückhaltender sein. Im Übermaß können beide Getränke Nebenwirkungen wie Unruhe oder Übelkeit verursachen. Auch Alkohol sollten Sie nur sehr gemäßigt genießen.

Essen Sie bewusst langsam!

Lassen Sie sich beim Kochen und beim Essen Zeit. Machen Sie sich keinen Stress, sondern genießen Sie beides – sowohl die Zubereitung als auch das Essen an sich. Der Grund: Wenn Sie langsam und gemütlich essen, verarbeitet Ihr Körper die Nahrung ganz anders. Er kann sich auf die Nahrungsaufnahme einstellen. Ihr Körper hat beim langsamen Essen außerdem ausreichend Zeit, Ihnen mitzuteilen, dass er genug hat, sodass Sie nach dem Essen nicht unter Völlegefühl leiden müssen.

Aber: Bei all diesen Grundsätzen – achten Sie auch darauf, dass Sie sich den Spaß am Essen und Trinken erhalten. Gelegentlich darf man auch einmal über die Stränge schlagen und kleinere „Sünden“ begehen.

Wenn Sie weiterführende Informationen zum Thema Ernährung haben wollen, können Sie sich hier in unserem Ernährungsratgeber informieren. Wenn Sie sich für ein Fernstudium zum Ernährungsberater interessieren können Sie sich hier zu unserem Kurs Ernährungsberater/in anmelden.