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27. Oktober 2020
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Weiterbildung trotz Vollzeitjob?

40-Stunden-Woche, Freunde, Familie, Hobbys - und dann noch Weiterbildung? Mit dem flexiblen Fernstudium bei der sgd und guter Vorbereitung ist das machbar.

Weiterbildung ist wichtig für die persönliche Entwicklung und den Beruf. Aber: Sie kostet auch Zeit. Das gilt vor allem dann, wenn eine tiefergehende Weiterqualifikation oder sogar eine berufliche Neuausrichtung das Ziel ist. Denn in diesen Fällen genügt es nicht, einen zweitägigen Kurs zu besuchen; wer sich nebenberuflich umfangreiches Wissen aneignen möchte, kommt an einem mehrmonatigen Fernstudium kaum vorbei.

Gerade Arbeitnehmer*innen mit Vollzeitjob fragen sich dabei: Wie soll ich all das unter einen Hut bekommen? Und diese Frage ist berechtigt. Denn neben der Arbeit warten die Verpflichtungen des Alltags, und die Freizeit soll schließlich auch nicht zu kurz kommen. Doch deswegen auf Weiterbildung zu verzichten muss nicht sein. Wichtig ist, einige Dinge zu beachten und gut vorbereitet in das Fernstudium zu starten.

Aufwand einschätzen
Fernstudium und Vollzeit arbeiten funktioniert, wenn beruflicher und privater Alltag in Einklang gebracht werden. Informieren Sie sich vorab, wie viel Zeit Ihr gewünschtes Fernstudium in Anspruch nimmt. Die Gesamtdauer und wie viel Stunden pro Woche eingeplant werden sollten, variieren je nach Kurs. Für eine Weiterbildung zum*r Fachinformatiker*in mit Schwerpunkt Systemintegration wird zum Beispiel eine Gesamtstudienzeit von 16 Monaten veranschlagt, mit einem wöchentlichen Aufwand von elf Stunden. Der Weg zum*r Geprüften Handelsfachwirt*in (IHK) benötigt hingegen 18 Monate mit 13 Stunden Aufwand pro Woche. Wer sich zum*r Tierpsycholog*in weiterbilden möchte, sollte circa sieben bis acht Stunden in der Woche und eine Studiendauer von zwölf Monaten einplanen. Für eine gute Orientierung finden Sie auf der sgd-Website bei jedem Kurs die Dauer und den zeitlichen Aufwand übersichtlich im Kursprofil.

Überlegen Sie sich zudem, wie viele Stunden pro Woche Sie fürs Lernen freischaufeln können. Dabei hilft es, probeweise eine Art ″Aktivitätentagebuch″ zu führen. Notieren Sie zwei Wochen lang jeden Tag, mit welchen Tätigkeiten Sie Ihren Alltag verbringen und wie viel Zeit Sie dafür jeweils aufgewendet haben. So erhalten Sie einen guten Überblick darüber, wie viel freie Zeit Ihnen tatsächlich zur Verfügung steht. Mithilfe des Tagebuchs können Sie auch kleine ″Zeitfresser″ identifizieren und überprüfen, wo Sie eventuell noch Zeit abzwacken können.

Das Lernen gestalten
Beim Blick auf den gesamten Lernstoff kann mancher und manchem durchaus mulmig werden. Lassen Sie sich davon nicht irritieren. Brechen Sie die Lernpakete auf kleine Zeiteinheiten herunter und behalten Sie im Hinterkopf, dass Sie eins nach dem anderen abarbeiten - und nicht alles auf einmal lernen müssen. Ihre Fernschule unterstützt Sie dabei, indem die Studienmaterialien in einzelnen Abschnitten zu Ihnen nach Hause kommen oder zum Download im OnlineCampus bereitstehen. Ein großer Vorteil des Fernstudiums ist immerhin, dass Sie selbst entscheiden können, wann und wo Sie lernen. Setzen Sie sich Zwischenziele, und feiern Sie ruhig ein bisschen, wenn Sie sie erreichen. Das hilft auch dabei, langfristig motiviert zu bleiben.

Die eigene Motivation spielt nämlich eine nicht zu unterschätzende Rolle, ebenso wie die persönliche Lerntaktik. Denn: Nicht jede*r lernt mit jeder Methode gleich effizient. Prüfen Sie am besten mit unserem Lerntypentest, welche Art zu lernen Ihnen am ehesten entspricht. Empfehlenswert ist zudem unser monatliches Gratis-Webinar ″Lernen lernen″. Mit Übungen und Beispielen wird Ihnen vermittelt, wie Sie sich effektiv Wissen aneignen und so Ihre Lernziele schneller erreichen können.

"Ein Fernstudium bei der sgd ist die ideale Möglichkeit, um trotz Vollzeitjob nicht auf eine umfangreiche Weiterbildung verzichten zu müssen."

Andreas Vollmer, Pädagogischer Direktor der sgd

Unterstützung durch den/die Arbeitgeber*in
Für Ihr Fernstudium benötigen Sie keine offizielle Erlaubnis des Arbeitgebers oder der Arbeitgeberin, sofern kein Interessenkonflikt zwischen beruflichem und privatem Alltag entsteht. Dennoch empfiehlt es sich, die eigene Chefin, den eigenen Chef von Beginn an über ein angestrebtes Fernstudium zu informieren und mit ins Boot zu holen.

Zum einen wird es positiv bewertet, wenn Sie so viel Engagement für Weiterbildung zeigen - vor allem dann, wenn Sie Ihr neu erworbenes Wissen schon während des Fernstudiums bei Ihrer Arbeit anwenden können. Zum anderen wird Ihnen Verständnis für die Doppelbelastung entgegengebracht, und man kommt Ihnen eher entgegen, wenn es um die Freistellung für benötigte Urlaubstage in der Prüfungs- und Präsenzphase geht.

Es lohnt sich auch immer die Frage, ob Ihr*e Arbeitgeber*in Sie finanziell unterstützen möchte. Denn oftmals erklären sich Unternehmen bereit, sich an den Kosten zu beteiligen - auch wenn die Initiative von den Mitarbeiter*innen ausgeht und die Weiterbildung nicht vorgeschrieben ist. Marcel Jelitto zum Beispiel war mit seinem Anliegen erfolgreich. Der gelernte Triebfahrzeugführer hat bei der sgd seinen ″Meister für Bahnverkehr″ absolviert. ″Mein Arbeitgeber hat mich durch finanzielle Förderung bei der Weiterbildung unterstützt″, berichtet Jelitto. ″Es war durchaus eine gute Portion Durchhaltevermögen erforderlich - aber nach 30 Monaten den Meisterbrief in den Händen zu halten war ein wunderbares Gefühl.″ Und das gilt vor allem dann, wenn man auf die Rückendeckung seines*r Arbeitgeber*in zählen kann. Möglicherweise können Sie auch staatliche Fördermaßnahmen nutzen. Fragen Sie Ihre Fernschule danach.

"Der Meister hat mir geholfen, im Job voranzukommen."

Marcel Jelitto, Teilnehmer des Studiengangs ″Meister*in für Bahnverkehr (IHK) mit AEVO″

Fernlehre bei der sgd: flexibel und individuell
Wenn Sie gut vorbereitet in Ihr Fernstudium starten, haben Sie die wichtigste Grundlage für Ihren Lernerfolg bereits gelegt. Neben ausreichender Lernzeit, anhaltender Motivation und der richtigen Lernstrategie gilt es aber noch einen weiteren Faktor zu beachten: unvorhergesehene Ereignisse im Privat- oder Berufsleben, die phasenweise das Lernen erschweren. Das weiß auch die sgd, und darum ist zum Beispiel die Betreuungszeit während Ihres Fernstudiums auch länger als die angegebene Regelstudienzeit. Sollten Sie während Ihres Fernstudiums ins Straucheln geraten, zögern Sie nicht, sich an die Studienbetreuer*innen im sgd-Kundenservice zu wenden. Hier erhalten Sie Hilfe in allen möglichen Lebenslagen.

Dranbleiben
Unterm Strich sollte ein Fernstudium natürlich nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Zwar lässt sich das beliebte Bildungsangebot flexibel gestalten, setzt jedoch zugleich eine gute Portion Disziplin und Durchhaltevermögen voraus. Doch wer sich dessen bewusst ist und sein*ihr Ziel nicht aus den Augen verliert, kann sich trotz Vollzeitjob den Traum vom Fernstudium erfüllen.

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