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27. Mai 2021
Lesedauer: ca. 3 Minuten

Fernstudieren mit Familie

Der Alltag mit Familie ist oft trubelig und hält immer Überraschungen bereit. Mit der sgd kann der Wunsch nach Weiterbildung dennoch in Erfüllung gehen.

Für Eltern ist der Tag ordentlich gefüllt: Nach der Arbeit warten schon die Kinder, im Haushalt gibt es immer was zu tun, und dann möchte man noch ein paar ruhige Momente mit der Partnerin oder dem Partner verbringen. Da bleibt wenig Zeit zum Verschnaufen. Ist es da überhaupt möglich, noch ein Fernstudium aufzunehmen?

Für Daria Ehrich-Haffner lautet die Antwort ganz klar: Ja. Im Interessent:innenservice der sgd kümmert sie sich unter anderem um den Social-Media-Auftritt sowie um den Chatbereich der Website und beantwortet Fragen rund ums Fernstudium. Dabei steht sie nicht nur mit ihrem Fachwissen zur Seite, sondern kann auch aus ihren eigenen Erfahrungen schöpfen. Denn seit über einem Jahr ist die Mutter zweier Söhne selbst Fernstudierende.

„Ich habe regelmäßig Feedback-Gespräche mit meinem Teamleiter“, berichtet Ehrich-Haffner. „Wir haben gemeinsam überlegt, welche Kenntnisse und Fähigkeiten ich noch ausbauen kann und wohin ich mich mittelfristig entwickeln möchte.“ Die Wahl fiel auf den Lehrgang Wissensmanagement . „Das passt super zu meinen Interessen und bietet mir zugleich die Aussicht, meinen Tätigkeitsbereich zu erweitern.“

Im Februar 2020 startete sie ihre Weiterbildung. „Am Anfang ging es ‚nur‘ darum, die Familienarbeit mit dem Beruf zu vereinbaren“, erinnert sie sich. Das Entscheidende war, Zeitfenster zu schaffen, in denen sie möglichst ungestört lernen kann – was nicht immer einfach ist. „Aus meiner Erfahrung heraus geht die Betreuung der Kinder vor“, bekräftigt Ehrich-Haffner. „Schule, Freizeit, Arztbesuche, sonstige Erledigungen – es gibt einfach Dinge, die kann man nicht nach hinten schieben, die müssen sofort erledigt werden.“ Mit Corona kamen noch einmal neue Aufgaben auf sie zu: Beide Söhne, neun und 16 Jahre alt, gehen zur Schule. Mit dem Wechsel zwischen Homeschooling und Präsenzunterricht waren die Eltern also noch einmal zusätzlich gefordert.

Die richtige Zeit zum Lernen finden
„Die besondere Herausforderung ist, die Lernzeit gut zu planen“, weiß Ehrich-Haffner. „Man sollte nicht denken, ab 22 Uhr, wenn die Kinder im Bett sind und der Haushalt erledigt ist, habe ich Luft.“ Schließlich müsse auch die Aufnahmefähigkeit berücksichtigt werden. „So spät abends ist man einfach müde, und man muss ja selbst am nächsten Morgen wieder früh aufstehen. Also muss man für die konzentrierte Lernzeit das schmale Zeitfenster erwischen zwischen Kinderversorgung und dem ‚noch nicht zu müde sein‘.“

Wie das gelingen kann? Ehrich-Haffner empfiehlt, zum Kursstart die speziellen Angebote der sgd wahrzunehmen, zum Beispiel das Heft mit Lerntipps und das Webinar „Lernen lernen “. Hier gibt es hilfreiche Anregungen zum Zeitmanagement. „Da sind wahnsinnig viele Tipps drin“, erzählt sie. „Natürlich kann man nicht alle umsetzen. Aber wenn man sich jeweils zwei, drei Tipps herausnimmt und beherzigt, die zur eigenen Lebenssituation passen, fällt es schon leichter.“ Es helfe zum Beispiel, 25 Minuten einzuplanen, in denen konzentriert und ohne Ablenkung an einem Stück gelernt wird. Ein weiterer Tipp ist, einen festen Platz zu haben, an dem man ganz verlässlich lernt. „So habe ich auch das Gefühl: Ich betrete jetzt diesen Raum, und jetzt ist die Zeit zum Lernen da. Kinder, Familienarbeit, Job lasse ich jetzt außen vor. Das hat mir sehr geholfen.“

„Nur Mut: Auch mit Familie ist ein Fernstudium machbar.“

Daria Ehrich-Haffner, Studienberaterin und Kursteilnehmerin

Besondere Unterstützung für Eltern
Wichtig ist, nicht mit den eigenen Problemen allein zu bleiben. Um Eltern beim Fernstudium bestmöglich zu unterstützen, gehört zum Premiumservice der sgd auch ein Familienservice. Neben einem Ratgeber, der auf die besonderen Bedürfnisse von Teilnehmer:innen mit Kindern eingeht, können sich Eltern auch im Familienforum auf dem OnlineCampus austauschen. Und bei Fragen ist die Telefonhotline für Eltern zur Stelle.

„Ich rate immer dazu, sich an die Studienbetreuer:innen oder auch an die Fernlehrer:innen zu wenden, denn die sind auch für organisatorische und persönliche Belange die richtigen Ansprechpartner:innen“, bekräftigt Ehrich-Haffner. „Sie wissen auch, was anderen Teilnehmer:innen mit ähnlichen Problemen geholfen hat, und unterstützen gerne.“ Dies gilt zum Beispiel, wenn Eltern befürchten, die Zeit bis zum Vertragsende nicht einhalten zu können. In dem Fall sorgt die verlängerte Betreuungszeit für die nötige Entlastung: Nach der regulären Vertragslaufzeit gibt es noch einmal die Hälfte obendrauf, und das völlig kostenfrei. Zudem ist es möglich, einen Kurs zu unterbrechen und zu einem späteren Zeitpunkt fortzuführen, ohne dass dadurch zusätzliche Kosten entstehen. Ob man nun durch Mehrfachbelastung oder unvorhergesehene Ereignisse in Zeitnot gerät – die Studienberater:innen im Kundenservice können flexibel und individuell auf die persönliche Situation eingehen und haben immer eine Lösung parat.

Und wenn man sich dennoch unsicher ist, ob man ein Fernstudium schafft? Auch diese Bedenken sollten Interessierte nicht abhalten. Denn bei der sgd kann man jeden Kurs vier Wochen lang unverbindlich testen. „Wenn man noch nie einen Fernlehrgang gemacht hat, kann man es kaum beurteilen, ob man sich das wirklich zutraut“, weiß Ehrich-Haffner. Und wenn es gerade nicht passt, aber das Thema so interessant ist, können Interessent:innen zum Beispiel abwarten, bis die Kinder wieder in den Präsenzunterricht gehen und mehr Zeit zum Lernen da ist. Darum lautet Ehrich-Haffners Tipp: „Einfach ausprobieren. Fassen Sie den Mut, schauen Sie sich auf unseren Kursseiten um – und lassen Sie sich von uns beraten.“ Dann kann der Wunsch nach Weiterbildung auch mit Familie in Erfüllung gehen.

Sie interessieren sich für ein Fernstudium und möchten wissen, wie Sie Lernen, Familie und Job unter einen Hut bekommen können? Wir beraten Sie gerne unter 06151 3842 6.

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