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1. Juni 2021
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Das Hobby zum Beruf gemacht

Träume in die Tat umsetzen? Damit kennt Bernd Luff sich aus. Mit einem Fernstudium im Social Media Management kann der Auswanderer nun auch beruflich seiner Leidenschaft folgen.

Nicht nur träumen, sondern machen – das könnte leicht das Motto von Bernd Luff sein. Einen großen Traum hat er sich bereits erfüllt: Vor sechs Jahren wanderte er nach Norwegen aus. „Mit zehn war ich das erste Mal dort“, berichtet Luff. Irgendwann war es ihm nicht mehr genug, nur Urlaub zu machen. „Ich habe mich in Norwegen immer daheim gefühlt, und die Idee auszuwandern war ständig im Hinterkopf.“ Als gelernter Erzieher und mit einem Studium der Sozialen Arbeit waren die Voraussetzungen zudem sehr gut. „Norwegen hat ein breites Sozialsystem“, erklärt Luff. „Entsprechend groß ist die Nachfrage nach Fachkräften, und mein Berufsbild ist sehr gefragt.“ Und so setzte er seine Karriere nördlich des Polarkreises in Tromsø fort. Doch dann packte ihn wieder die Neugier.

Lust auf Neues
„Nach über zehn Jahren in der Jugendarbeit hatte ich Lust, etwas anderes zu machen“, berichtet Luff. Etwas Kreatives sollte es sein. Er hatte schon begonnen, sich privat intensiver mit Fotografie zu beschäftigen. Dann fielen ihm die Werbeanzeigen lokaler Unternehmen in den sozialen Medien auf. „Die waren einfach nicht gut gemacht“, erinnert sich Luff. Und so kam er auf die Idee, sein Faible für gute Fotos und Videos gewinnbringend einzusetzen – und sich zum Social Media Manager weiterzubilden. „In Norwegen ist Social Media Management noch nicht sehr verbreitet. Aber der Bedarf ist da und die Nachfrage entsprechend groß.“ Vor Ort in Tromsø gab es aber keine Weiterbildungsmöglichkeit. „Fernschulen sind in Norwegen unglaublich teuer, mit 6.000 Euro pro Semester muss man mindestens rechnen“, erzählt Luff. Also kam er auf die Idee, sich in der alten Heimat umzuschauen. „Bei einem Fernstudium ist es schließlich egal, ob ich in Bayern oder Norwegen sitze.“ Bei der Recherche informierte er sich über verschiedene Fernschulen und stieß auf die sgd. „Die sgd hat einen guten Ruf und ein umfassendes Angebot, das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt auch – da war ich schnell überzeugt“, sagt Luff.

Unkompliziert zum Social Media Manager
Die Wahl fiel auf den Kurs „Social Media Manager/in“. „Der Stoff war sehr gut aufbereitet und sehr praxisorientiert“, freut sich Luff. „Das hat es leicht gemacht, die Hintergründe, Strategien und Möglichkeiten der sozialen Medien nachzuvollziehen.“ Überrascht war der Kursteilnehmer, wie reibungslos alles funktionierte. „Wenn die Lernmaterialien durchgearbeitet waren, lag schon der nächste Schwung in der Post – und das im hintersten Eck in Norwegen!“ Auch den Kontakt zur sgd empfand Luff als sehr angenehm und unkompliziert. „Wenn ich eine Aufgabe eingesendet hatte, kam meist am Tag darauf schon das Ergebnis, zusammen mit einer netten Rückmeldung, was ich eventuell noch verbessern könnte.“

Das Lernen in den Alltag zu integrieren war für den Wahl-Norweger kein Problem – trotz Vollzeitjob beim Jugendamt und diversen Hobbys. „Ich bin in zwei Vorständen, im Foto- und im Salsaverein, gehe zudem viel wandern, campen und zum Skilanglauf“, erzählt Luff. „Aber da ich mir die Lernzeit frei einteilen konnte, war das überhaupt kein Problem. Ich hatte eigentlich auch damit gerechnet, die verlängerte Betreuungszeit in Anspruch zu nehmen, aber ich habe es dann doch in der Regelzeit geschafft.“

Hilfe in der Not
Dass man auch in Notlagen auf die sgd zählen kann, hat der Fernstudierende gleich zu Beginn erfahren: Sein Wagen hatte einen Motorschaden, und ein neues Auto musste her. „Ich habe mich an die sgd gewandt und von meinem finanziellen Engpass berichtet“, erklärt Luff. „Man hat mir direkt eine Lösung anbieten können. Das war so unkompliziert und die sgd sehr entgegenkommend, dass auch das gar kein Problem war.“

„Ein Fernstudium ist unkompliziert, flexibel und vielfältig anwendbar.“

Bernd Luff, Kursteilnehmer

Nach erfolgreichem Abschluss lag dann schließlich das Zertifikat in der Post, allerdings auf Deutsch. „Ich habe dann eine E-Mail geschrieben und mich bedankt, aber auch angemerkt, dass mir das in Norwegen leider nicht weiterhilft. Schon eine Woche später hatte ich das Zertifikat auf Englisch im Briefkasten“, freut sich Luff. Da auf dem Zertifikat aufgelistet ist, welche Themenfelder durch den Kurs abgedeckt wurden, kann der frisch gebackene Social Media Manager auch seine Kunden leicht überzeugen. „Das fand ich sehr gut, dass das so einfach und klar aufgeschlüsselt ist – das lässt erst mal keine Zweifel offen.“

Neue Perspektiven dank Fernlehre
Mit dem Abschluss in der Tasche konnte Luff bereits auf Unternehmen zugehen und kleinere Aufträge übernehmen. Seinen Job beim Jugendamt hat er vorerst noch behalten. In der Zwischenzeit baut er sein Netzwerk weiter aus und fuchst sich in das Projektmanagement rein, um in Zukunft auch größere Aufträge annehmen zu können.

„Ich bin ein neugieriger Mensch und will immer was lernen“, bekräftigt Luff. Zu einem Fernstudium kann er grundsätzlich jeder und jedem raten. „Es ist unkompliziert, flexibel und vielfältig anwendbar. Und es kostet auch nicht die Welt. Von daher ist es für jedes Ziel optimal: ob man seine Kompetenzen ausbauen will, eine berufliche Neuorientierung anstrebt oder einfach aus purem Interesse lernen möchte.“

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