Asynchrones Lernen

 

Was ist Asynchrones Lernen?

Das asynchrone Lernen ist durch die zeitliche Versetzung in der Kommunikation zwischen Lehrenden und Lernenden gekennzeichnet. Vereinfacht gesagt: Sie sitzen sich nicht zur gleichen Zeit im gleichen Raum gegenüber. Es ist also ein typisches Merkmal von Fernlehrgängen.

In der schulischen und beruflichen Aus- und Weiterbildung haben sich in den letzten Jahren viele Lehr- und Lernprozesse vom Papier weg zum sogenannten Web based Training (WBT) verlagert. Der Schüler oder Studierende kann seine Aufgaben zeit- und ortsunabhängig bearbeiten, beide Seiten sind nicht gleichzeitig online miteinander verbunden. Der Austausch von Dozent und Student erfolgt per E-Mail, Post oder über einen Dokumentenpool.

 

Welche Plattformen gibt es für asynchrones Lernen?

Im Bereich Fernstudium bilden sich mehr und mehr virtuelle Gemeinschaften. Je nach Angebot können sich Lernende auf den jeweiligen Portalen auch in Foren (News-groups, Bulletin Boards usw.) austauschen. Dort können sie sich informieren, Aufgaben gemeinsam lösen und Dokumente direkt up- und downloaden. Bei der Studiengemeinschaft Darmstadt stellt der Online-Campus diese Schnittstelle zwischen den Studienbeteiligten dar.

Der Vorteil des asynchronen Lernens liegt also in der unabhängigeren Zeiteinteilung des Lernenden.